Die Medienquelle fehlt und muss erneut eingebettet werden.
Für jeden, der sich mit der Geschichte der digitalen Bildung in Deutschland beschäftigt, ist wissen.de eine notwendige Fallstudie. Es begann als einfacher Versuch, allgemeines Wissen online zu bringen. Jetzt dient es als Hybridplattform, die enzyklopädische Inhalte mit kurzen Radiointerviews kombiniert. Die Seite wird von Chefredakteur Jörg-Peter Urbach (jpg) und seinem Team betreut, dessen Geschichte in verschiedenen Bildarchiven dokumentiert ist.
Die Plattform besteht nicht nur aus Text. Es hat sich über zwei Jahrzehnte weiterentwickelt. Sie können diesen Fortschritt sehen, indem Sie sich die wissen.de-Screenshots ansehen, die in ihren Archiven verfügbar sind. Die Version von Anfang 2000 sieht aus wie ein Relikt. Bis 2010 war es komplexer geworden. Die Aktualisierungen 2012 zeigen eine Verschiebung hin zur Perspektive und zu konkreten Wissenskarten. Sogar die Suchvorschläge aus dieser Zeit zeigen, wie Benutzer versuchten, auf der Website zu navigieren.
Die Umstellung von statischen Seiten auf Audio-Interviews markiert eine wesentliche Veränderung in der Informationsvermittlung von howwissen.de.
Die Audio-Strategie: Kompaktes Wissen
Eines der hervorstechendsten Merkmale der aktuellen Website ist ihre Radio-PR-Komponente. Bei den Audiodateien handelt es sich nicht um abendfüllende Dokumentationen. Sie sind die Antworthälften von Interviews. Sie werden für den Rundfunk produziert, sind also eng. Jede Sekunde zählt.
Diese Titel decken bestimmte Jahrestage und Feiertage ab. Sie sind kompakt. Sie sollen schnell gehört werden.
So sind diese Inhalte in ihren aktuellen Archiven aufgeschlüsselt:
- Welttag des Stotterns: Der Track vom 22. Oktober behandelt die Ursachen des Stotterns und wie man damit umgeht. Es ist praktisch. Es ist direkt.
- Che Guevaras 45. Todestag: Am 8. Oktober 2012 veröffentlichte die Website Inhalte über den Mann und den Revolutionär. Es ist keine Biografie. Es ist eine Zusammenfassung.
- Oktoberfest: Der Track vom 17. September 2010 markierte den 200. Geburtstag der „Wiesn“. Es erzählte die Geschichte des Festivals. Es lieferte den Kontext für die Veranstaltung.
- Marilyn Monroe: Die Akte vom 1. August markiert ihren Todestag. Es beschreibt detailliert ihren beruflichen Werdegang und die Umstände ihres Todes. Es vermeidet Sensationsgier.
- Anne Frank: Der Eintrag vom 12. Juni 2012 erwähnte den 70. Jahrestag des Beginns ihres Tagebuchs. Darin wurde das Tagebuch als eindringliches Zeugnis des Holocaust dargestellt. Es behandelte die Quelle mit der Schwerkraft.
- Welttag des Lachens: Findet am ersten Sonntag im Mai statt. Die Idee stammt aus der Yoga-Lach-Bewegung. Um 14:00 Uhr deutscher Zeit sind die Zuhörer zum dreiminütigen Lachen eingeladen. Für eine Bildungsseite ist das ungewöhnlich. Es ist auch unvergesslich.
- Schaltjahre: Der Track vom 27. Februar erklärt die Astronomie und Kalendergeschichte hinter Schaltjahren. Es beantwortet das grundlegende „Warum“ des Kalendersystems.
Visuelle Geschichte und Identität
Die Identität der Website ist an ihre Logos und Auszeichnungen gebunden. Das wissen.de-Logo gibt es sowohl im jpg- als auch im eps-Format. Es ist das Markengesicht. Das Comenius-Siegel ist ebenfalls vorhanden. Dieses Siegel signalisiert Anerkennung. Es deutet darauf hin, dass der Inhalt bestimmten Bildungsstandards entsprach.
Das Teamfoto (jpg) zeigt die Menschen hinter dem Text. Es humanisiert das digitale Produkt.
Als Zeitleiste dienen die Screenshots aus dem wissen.de -Archiv.
* Allgemeinwissenstest Folge 55: Zeigt das interaktive Element.
* Bühnenteaser: Kennzeichnet Werbematerialien.
* wissen.de 2000: Der Ausgangspunkt.
* wissen.de 2010: Die Reifephase.
* wissen.de 2012 (Perspektive) & 2): Die experimentelle Phase.
Warum ist das wichtig? Weil es zeigt, wie schwer es ist, von statischem HTML zu dynamischen Medien zu wechseln. Der Screenshot der Suchvorschläge beweist, dass versucht wurde, die Benutzerabsicht vorherzusagen. Die Wissenskarten zeigen einen Versuch, Daten zu visualisieren.
Bei den Audiodateien handelt es sich nicht nur um Add-Ons.