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Warum Neill Blomkamps KI-Kurzfilm Nightborne scheitert

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Neill Blomkamp baute eine Karriere auf District 9, Chappie und Elysium auf. Er ist bekannt für Science-Fiction, die düster, menschlich und realitätsnah wirkt. Jetzt veröffentlicht er Nightborne, einen 13-minütigen Kurzfilm, der fast vollständig mit KI erstellt wurde. Der Empfang ist schlecht. Sehr schlecht.

Der Film ist eine lose Adaption des Romans Echopraxia aus dem Jahr 2006. Es verwendet das Seed 2.0-Modell von ByteDance. Diese Technologie animierte die Gesichter und Stimmen von 33 Personen, die Ähnlichkeitsvereinbarungen unterzeichnet hatten. Die Menschen zeichneten zuerst die Konzeptzeichnungen. Dann erledigte die Maschine die schwere Arbeit.

Die Handlung einer KI-generierten Supersoldaten-Geschichte

Die Geschichte handelt von einem Piloten der US-Armee. Er wird im Nahen Osten abgeschossen. Das Militär erklärt ihn für hirntot. Dann reanimieren sie ihn. Er wird zu einem gedankengesteuerten Supersoldaten. Die Handlung handelt auch von einem Journalisten, der mit einem Filmteam über Entdeckungen spricht. Wir sehen auch den Wissenschaftler, der das Programm leitet.

Hier liegt eine gewaltige Ironie, die Blomkamp offenbar übersehen hat. Echte Menschen wurden in digitale Marionetten verwandelt. Sie erzählen eine Geschichte darüber, wie das Militär einen anderen Menschen in eine seelenlose Tötungsmaschine verwandelt. Da muss man fragen: Haben sie das nicht gesehen?

Fans sind nicht glücklich. Die Kommentarbereiche auf Instagram und YouTube sind voller Wut. Die Menschen trauern um den Sündenfall von Blomkamp.

„Es ist tatsächlich beeindruckend, wie man so viel Talent in ein Projekt stecken kann und es trotzdem wie seelenlose Schlamperei aussieht.“

Ein Top-Kommentar auf YouTube versuchte, den Schlag abzumildern. Darin stand: „Leute, seid nett zu Neill. Er hat den ganzen Nachmittag damit verbracht, das anzuregen.“

Blomkamp setzt stark auf generative KI

Blomkamp ist mit diesem Vorstoß nicht allein. Er schließt sich Darren Aronofsky an. Beide sind hochkarätige Regisseure, die auf generative KI als nächsten Schritt im Kino setzen. Der Markt wehrt sich. Christopher Nolans „The Odyssey“ hat gerade am Eröffnungswochenende 100 Millionen US-Dollar eingespielt. Das ist eine harte Erinnerung. Das Publikum möchte immer noch Filme unterstützen, die von Menschen gemacht wurden. Dafür tauchen sie auf.

Elon Musk möchte möglicherweise eine KI-Version. Aber im Moment ist die Wahl des Publikums klar. Nightborne wird zerstört. Und ganz ehrlich? Die Themen des Drehbuchs zur Entmenschlichung kommen für dieses KI-Experiment etwas zu nahe.