Die Schreibmaschine ist ein mechanisches Biest. Dabei handelt es sich um eine Maschine, die Stahlletten auf Papier hämmert und dabei mithilfe eines Farbbands Zeichen hinterlässt. Sie drücken eine Taste. Der Typ fällt auf. Das Papier rollt vorwärts. Es war die ursprüngliche Texteingabeschnittstelle.

Christopher L. Sholes patentierte die erste praktische Version im Jahr 1868. Remington begann 1874 mit der kommerziellen Herstellung. Sie blieben nicht lange in der Nische. Um die Jahrhundertwende dominierten diese klappernden Geräte das amerikanische Büro.

Sie haben sich weiterentwickelt. Die elektrische Büroschreibmaschine kam 1920 auf den Markt. Sie war schneller. Leiser vielleicht. Aber der eigentliche Wandel geschah später. Der Personalcomputer und sein Drucker begannen in den 1970er Jahren die Schreibmaschine zu ersetzen.

Warum ist das jetzt wichtig? Es definiert die Grundlage dafür, wie wir über Eingaben denken. Vor dem Bildschirm befand sich die Walze. Vor dem Cursor befand sich der Wagenrücklauf. Die Schreibmaschine bestimmte ein Jahrhundert lang den Arbeitsrhythmus.

Dann verschwand es. Durch Software ersetzt. Nach Pixeln. Die Hardware ist nicht ganz verschwunden, aber ihre Rolle hat sich verändert. Es wurde zu einem Relikt. Ein bestimmtes Werkzeug für eine bestimmte Zeit.

Jetzt tippen wir in Lücken. Bildschirme. Wolken. Das körperliche Feedback ist weg. Das „Klack“ ist eine Erinnerung.

Wie sind wir so schnell hierher gekommen? Der Übergang erfolgte nicht über Nacht. Aber sobald der PC ins Spiel kam, brach der Nutzen der Schreibmaschine zusammen. Es konnte nicht bearbeitet werden. Es konnte nicht kopiert werden. Es hat einfach zugeschlagen.

Die Schreibmaschine war ein geschlossenes System. Der PC war geöffnet. Diese Unterscheidung hat es getötet.