Sie scrollen durch das Web. Ein Popup-Fenster knallt auf Ihren Bildschirm. Es schreit, dass Sie sofort ein bestimmtes Programm herunterladen müssen, sonst explodiert Ihr Computer. Oder vielleicht einfach nur abstürzen.

Es bricht Panik aus. Ist das eine echte Warnung? Handelt es sich um ein Unternehmen, das Angsttaktiken nutzt? Oder handelt es sich lediglich um eine getarnte Schadsoftware?

Dann gibt es noch das andere Szenario. Sie müssen eine lange Besprechungsaufzeichnung transkribieren. Sie finden ein Werkzeug, das perfekt zu sein scheint. Es ist kostenlos. Die Installation geht schnell. Aber Sie haben keine Ahnung, ob der Entwickler einen guten Ruf hat.

Die Realität ist, dass kostenlose Software im Internet praktisch ist. Es ist hilfreich. Es ist möglicherweise auch unzuverlässig. Es gibt keine Garantie für die Sicherheit. Sie können sich jedoch vor digitalen Kriminellen schützen, indem Sie verstehen, womit Sie es zu tun haben.

Softwaretypen verstehen

Zunächst müssen Sie die Terminologie kennen. Freeware ist Software, die Sie ohne Einschränkungen kopieren und herunterladen können. Sie erhalten keinen Zugriff auf den Quellcode. Dies unterscheidet sich von Open-Source-Freeware, die eine Code-Inspektion ermöglicht. Große kommerzielle Unternehmen vertreiben oft Freeware. Microsoft bietet kostenlose Tools zum Schutz vor Malware direkt auf seiner Website an.

Shareware funktioniert anders. Es gehört einem Unternehmen oder einer Einzelperson. In der Regel erhalten Sie eine Probezeit. Danach müssen Sie bezahlen. In diesen Wartungszyklus fallen häufig Updates oder Plug-Ins, wie sie von Adobe benötigt werden.

Nicht alle dieser Kategorien sind sicher. Sie müssen weitere Nachforschungen anstellen.

Ist die Quelle sicher?

Seien Sie realistisch. Ein großes, etabliertes Unternehmen setzt seine Kunden nicht absichtlich Viren aus. Wenn die Software von Microsoft stammt, ist sie wahrscheinlich sicher. Sie haben es wahrscheinlich auf ihrer offiziellen Website gefunden. Du hast es gesucht.

Suchen ist etwas anderes als gezwungen werden. Wenn Sie in einem Popup aufgefordert werden, jetzt ein Programm herunterzuladen, ignorieren Sie es. Lassen Sie nicht zu, dass Dringlichkeit Ihr Handeln bestimmt.

Erforschen Sie die Glaubwürdigkeit. Wenn ein Unternehmen namens „Malevoware“ Sie um Erlaubnis zum Surfen im Internet bittet, überprüfen Sie dessen Ruf. Suchen Sie nach Benutzerbewertungen. Verwenden Sie Tools wie den Site Advisor von McAfee. Es bietet Sicherheitsbewertungen für Domains. Wenn die Website verdächtig ist, erklärt das Tool den Grund dafür.

Vorbeugen ist besser als heilen. Sichern Sie Ihre Festplatte, bevor Sie neue Programme installieren. Dies ist gängige Praxis.

Das Risiko der Piraterie

Es gibt ein lauerndes Problem mit freier Software. Verwenden Sie kein BitTorrent oder ähnliche Peer-to-Peer-Netzwerke, um urheberrechtlich geschütztes Material herunterzuladen. Das ist illegal. Es ist auch gefährlich. Sie können keine Due-Diligence-Prüfung für Dateien durchführen, die von anonymen Benutzern geteilt werden. Sie haben keine Ahnung, wer sie erstellt hat oder was sie enthalten.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, kann das Herunterladen kostenloser Software sicher sein. Klicken Sie nicht blind. Akzeptiere es nicht ohne nachzudenken. Ein wenig Recherche reicht weit.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich die Authentizität freier Software überprüfen?

Überprüfen Sie die Authentizität, indem Sie digitale Signaturen oder Herausgeberzertifikate überprüfen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Software von einem vertrauenswürdigen Entwickler stammt.

Was soll ich tun, wenn mein Antivirenprogramm kostenlose Software als potenzielle Malware kennzeichnet?

Recherchieren Sie die gemeldete Software. Überprüfen Sie Benutzerbewertungen. Konsultieren Sie vor der Installation umfassende Sicherheitswebsites.